Was ist eine Frauenquote?
Antwort: Der Anteil von Frauen bei einer Anzahl von Menschen. Meist
wird der Begriff "Frauenquote" bei der Vergabe von gutbezahlten Jobs verwendet.
Bei der Frauenquoten geht es nur um Rechte für Frauen, aber nicht
um Pflichten.
Die Feministinnen fordern beispielsweise keine Frauenquoten beim Thema
Bundesheer und Zivildienst, wo derzeit Männer für wenig Geld
zwangsweise arbeiten sollen.
Was ist eine Quotenfrau?
Eine Quotenfrau ist eine Frau, die aufgrund ihres Geschlechts und nicht
aufgrund ihrer Leistung einen Job bekommen hat. Sie symbolisiert daher
die Männerdiskriminierung in der Berufswelt.
Gibt es auch Männerquoten?
Nein.
Weder gibt es gesetzliche Männerquoten, noch wird dies diskutiert.
Besonders wichtig wären Männerquoten bei den Lehrern, Kindergärtnern,
Geburtshelfern, Jugendämtern und Sozialämtern. Andernfalls erleben
Kinder bei der Erziehung nur mehr weibliche Bezugspersonen, was sich nachweislich
auch nicht als optimal herausgestellt hat.
Was wollen die Feministinnen mit Frauenquoten erreichen?
Frauen sollen Männern bei der Vergabe von Jobs vorgezogen werden.
Die Feministinnen geben vor, damit die Diskriminierung von Frauen am Arbeitsplatz
beseitigen und eine Gleichstellung von Mann und Frau in der Berufswelt
erreichen zu wollen. Dabei wird in der politischen Diskussion immer wieder
betont, dass es sich um eine Bevorzugung von Frauen nur dann handeln soll,
wenn gleiche Voraussetzungen gegeben sind (Stichwort "Gleicher Lohn für
gleiche Arbeit"). Tatsächlich wollen die Feministinnen aber diese
Einhaltung der Mindestquoten an Frauen ohne gleiche Voraussetzung und ohne
gleiche Ergebnisse erreichen (zB bei der Polizei gelten leichtere körperliche
Eingangstests, als für Männer.)
Das gipfelt dann in der Aussage der Frauenministerin Heinisch-Hosek (SPÖ) im Jahr 2009, dass 50% der Aufsichtsratsjobs weiblich sein müssen. Über die Voraussetzungen und die Wertschöpfung wird nicht gesprochen. Aber auch im Parlament sollen per Gesetz zumindest 40% Frauen pro Partei sitzen, sonst soll es Strafzahlungen geben. Das witzige dabei ist, dass nicht einmal die SPÖ selbst diese Forderung und dieses Wahlversprechen von Werner Faymann einhält. Derzeit sind es nämlich nur 37%. Ein weiteres Problem gibt es, falls die Männerpartei den Einzug ins Parlament schaffen sollte. Müssen dann 40% der abgeordneten der Männerpartei weiblich sein?
Bei der letzten Nationalratswahl im Jahr 2008 zeigte sich, dass die
Parteien mit hohem Anteil an Frauen unter den Kandidaten - also SPÖ
und Grüne -, deutliche Verluste hinnehmen mußten. SPÖ -6%,
Grüne -0,6%. Hingegen gewann die männerfreundliche Parteien FPÖ
+6,5% und das BZÖ +6,6% deutlich dazu.
Wo gibt es in Österreich bereits Frauenquoten:
Verankert ist die Quotenregelung für Frauen in Österreich
derzeit nur im öffentlichen Dienst. Die Rechtsgrundlage dafür
bilden das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz (B-GlBG) und die Landes-Gleichbehandlungsgesetzen,
sowie Antidiskriminierungsgesetze.
Ob die gesetzliche Verankerung von Frauenquoten nicht verfassungswidirg
ist - also der Gleichheit vor dem Gesetz widerspricht - wurde derzeit noch
nicht durch den Verfassungsgerichtshof geprüft. Ein diesbezügliches
Höchstgerichtsurteil ist somit ausständig.
Kampf der Geschlechter:
Durch sexistische Quoten, wie es Frauenquoten eben sind, werden die
Konflikte zwischen den Geschlechtern steigen und nicht sinken. Das zeigt
auch die Gründung der Männerpartei
in Österreich im Jahr 2008.
Geschlechterquoten führen sich ad absurdum:
Wenn es brennt oder wenn eine Frau überfallen wird, dann hofft
sie auf rasche männliche Hilfe. Warum, weil selbst Frauen Männern
eine bessere Rettungsperformance zutrauen.
Andererseits haben Männerquoten in der Karenzzeit den bedeutenden
Nachteil, dass Männer ihre Kinder nicht säugen können, sondern
ihnen nur Kuhmilch im Flascherl verabreichen können. Die Muttermilch
ist aber nicht durch Kuhmilch ersetzbar.
Mehr Informationen über die => Frauenquote auf Wien-konkret, dem Stadtmagazin für Wien