Was ist eine Frauenquote?
Antwort: Der Anteil von Frauen bei einer Anzahl von Menschen.
Meist wird der Begriff "Frauenquote" bei der Vergabe von gutbezahlten
Jobs verwendet, niemals wenn es um gefährliche Jobs (zB Starkstrommontage,
Chemiearbeiter) oder um anstrengende Jobs (zB Bergbau, Stahlbau, Müllabfuhr)
geht. Mittels Frauenquoten werden Männer
von einer gewissen Anzahl von Jobs ausgeschlossen (zB 40% aller
verfügbaren Arbeitsplätze in der Firma oder bei der Behörde),
ganz gleich um wieviel sie besser geeignet sind, als die bestqualifizierten
Frauen.
Merke: Bei den Frauenquoten geht es nur um
Rechte für Frauen, aber nicht
um Pflichten. Die Feministinnen fordern beispielsweise keine
Frauenquoten beim Thema Bundesheer und Zivildienst, wo derzeit Männer
für wenig Geld Zwangsarbeit leisten müssen.
Was ist eine Quotenfrau?
Eine Quotenfrau ist eine Frau, die aufgrund ihres Geschlechts und nicht
aufgrund ihrer Leistung einen Job bekommen hat. Sie symbolisiert daher
die Männerdiskriminierung
in der Berufswelt.
Gibt es auch Männerquoten?
Antwort: Nein.
Das mag unfair klingen, ist aber so.
Weder gibt es gesetzliche Männerquoten, noch wird dies diskutiert.
Besonders wichtig wären Männerquoten bei den Lehrern, Kindergärtnern,
Geburtshelfern, Jugendämtern und Sozialämtern. Andernfalls erleben
Kinder bei der Erziehung nur mehr weibliche Bezugspersonen, was sich nachweislich
auch nicht als optimal herausgestellt hat.
Warum Frauen in manchen Branchen unterrepräsentiert sind?
1) Solange der Wertschöpfung
(Leistung, Output) der arbeitenden Frauen
in manchen Branchen und Funktionen nicht höher wird, werden die Frauen
dort auch nicht das gleiche verdienen, wie Männer. Aufgrund der selektiven
Wahrnehmung wollen das die Feministinnen nicht anerkennen, obwohl es offensichtlich
so ist. Unterdurchschnittliche Frauen wollen offensichtlich mit Jammern
und gesetzlicher Quote zum Ziel kommen, welches sie mit Leistung nicht
schaffen. (Echte Karrierefrauen sind übrigens sogar gegen die Frauenquote,
da sie ja dadurch mit den Quotenfrauen verwechselt werden könnten
und letztlich ihr Image schmälert.)
2) Das Leistung
/ Kosten Verhältnis entscheidet, ob
eine Firma den Kandidaten (M) oder Kandidatin (F) nimmt. Wenn es sich rechnet,
dann nehmen die gewinnmaximierenden Unternehmen sogar Ausländer (A)
und Behinderte (B), im Ausland sogar auch Kinder (K). Moralisches Handeln
darf man sich von Unternehmen nicht erwarten. Moral haben ja leider auch
nur mehr wenige Politiker. Unternehmen haben also nichts per se gegen Frauen,
sondern sie wollen halt einfach nur ihre Gewinne maximieren. Das ist verständlich
und das Ziel des Wirtschaftens. Frauenquoten machen nicht nur beim Bergbau
keinen wirtschaftlichen Sinn (weil die Frauen die körperlich schwere
Arbeit ohnedies nicht schaffen), sondern auch in anderen Branchen. Frauenquoten
dienen ja nicht dazu den Gewinn einer Firma zu steigern, sondern dazu,
ein sozial-politisches Anliegen umzusetzen.
3) Ungehungsmöglichkeiten:
Wenn es sich nicht rechnet, dann finden Behörden und Firmen Möglichkeiten,
die Quote zu umgehen, wie zB bei der gesetzlichen
Behindertquote.
Warum soll dann ausgerechnet die Frauenquote funktionieren?
4) Arbeitsdauer:Wenn
Frauen genau so lange Arbeiten würden wie Männer,
dann lohnen sich die Ausbildungsinvestitionen. Sonst macht es für
Unternehmen natürlich am meisten Sinn in jene Mitarbeiter zu investieren,
die am längsten Arbeiten (das ergibt den höchsten "Returm on
Investment"). Also müßte zunächst einmal das Pensionsantrittsalter
und die Wochenarbeitszeit der Frauen auf jenes der Männer angehoben
werden. Dann würden Frauen gleich viel verdienen. Frauen wollen aber
meist gar nicht länger arbeiten, sondern nur mehr verdienen!
5) Man wird halt
Leistung auch in Zukunft nicht per Gesetz gleichstellen können.
6) Globalisierung:Ob
Frauenquoten Österreich im internationalen
Wettbewerb mit China, Japan, Singapour
und Indien wettbewerbsfähiger macht, muss stark bezweifelt werden.
Am besten vergleicht man einmal die Entwicklung der Staatsverschuldung
Österreichs mit diesen Ländern. Es zeigt sich, Österreich
ist international schon jetzt nicht wettbewerbsfähig, sondern der
Staat produziert seine Staatsleistungen auf Kredit statt mit Eigenkapital.
Das wird sich bald auch in der Wirtschaft rächen - wie aktuell in
Irland und Griechenland.
Was wollen die Feministinnen mit Frauenquoten erreichen?
Frauen sollen Männern bei der Vergabe von Jobs vorgezogen werden.
Die Feministinnen geben vor, damit die Diskriminierung von Frauen am Arbeitsplatz
beseitigen und eine Gleichstellung von Mann und Frau in der Berufswelt
erreichen zu wollen. Dabei wird in der politischen Diskussion immer wieder
betont, dass es sich um eine Bevorzugung von Frauen nur dann handeln soll,
wenn gleiche Voraussetzungen gegeben sind (Vorwand
& Motto: "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit"). Tatsächlich
wollen die Feministinnen aber diese Einhaltung der Mindestquoten an Frauen
ohne gleiche Voraussetzung und ohne gleiche Ergebnisse erreichen (zB bei
der Polizei gelten für Frauen geringere körperliche Eingangstests,
als für Männer.) Im Februar 2011 hat sich sogar der österreichische
Wirtschaftsminister Reinhold MItterlehner (ÖVP) für Frauenquoten
ausgesprochen, unabhängig vom Qualifikations- und Leistungslevel der
Frau! Wahrscheinlich will er sich bei den Frauen "Einschmeicheln". Aber
auch Frauenministerin Heinisch-Hosek (SPÖ) forderte im Jahr 2009,
dass 50% der Aufsichtsratsjobs weiblich sein müssen.
Der Zweck der Frauenquote ist nicht
die Pflicht zur Einbeziehung von Frauen bei Stellenausschreibungen (das
gab es bisher schon), sondern Frauenquoten sind eine gesetzlich Verpflichtung
dahingehend, dass Frauen bei der Jobvergabe gegenüber Männern
bevorzugt werden. Sonst würde man ja keine gesetzliche Frauenquote
benötigen.
In der Praxis ist die Frauenbevorzugung noch wesentlich stärker
ausgeprägt, als es im Gesetz vorgesehen ist. Das hängt aber nicht
mit einer wirtschlich vernünftigen Entscheidung zusammen, sondern
mit einer politischen Motivation bei der Jobvergabe. Oder wissen jetzt
die Politiker besser, was für eine Firma gut ist, als die Firmenchefs?
Jetzt
ist in Österreich also nicht nur das "Parteibuch" wichtig, sondern
auch noch das "Geschlecht". Natürlich heißt es offiziell, dass
das Parteibuch keinen Einfluß auf die Jobvergabe hat. Die gängige
Praxis zeigt anderes.
Frauenquoten im Parlament?
Aber auch im Parlament sollen per Gesetz zumindest 40% Frauen pro Partei
sitzen, sonst soll es Strafzahlungen geben. Das witzige dabei ist, dass
nicht einmal die SPÖ selbst diese Forderung und dieses Wahlversprechen
von Werner Faymann (SPÖ) einhält. Derzeit sind es nämlich
nur 37%. Ein weiteres Problem gibt es, falls die Männerpartei
bei der nächsten Nationalratswahl
den Einzug ins Parlament schaffen sollte. Dann müßten 40% der
Abgeordneten der Männerpartei weiblich sein :-)))
Bei der letzten Nationalratswahl
im Jahr 2008 zeigte sich, dass die Parteien mit hohem Anteil an
Frauen unter den Kandidaten - also SPÖ und Grüne -, teils deutliche
Verluste hinnehmen mußten. SPÖ -6%, Grüne -0,6%. Hingegen
gewann die männerfreundliche Parteien FPÖ +6,5% und das BZÖ
+6,6% deutlich dazu.
Wo gibt es in Österreich bereits Frauenquoten:
Verankert ist die Quotenregelung für Frauen in Österreich
derzeit nur im öffentlichen Dienst. Die Rechtsgrundlage dafür
bilden das
* Bundes-Gleichbehandlungsgesetz
(B-GlBG)
* Landes-Gleichbehandlungsgesetzen,
* sowie Antidiskriminierungsgesetze
(... obwohl Frauenquoten zur Diskriminierung von besser qualifizierten
Männern führt).
Wahrscheinlich ist die gesetzliche Verankerung von Frauenquoten verfassungswidrig,
da diese der Gleichheit vor dem Gesetz widerspricht. Diese Frauenquoten-Gesetze
wurden bis dato noch nicht durch den Verfassungsgerichtshof geprüft
und sind somit vorerst einmal aufrecht. Ein diesbezügliches Höchstgerichtsurteil
würde Klarheit schaffen, steht aber noch aus.
Exkurs: am 15. März 2011 beschloß die
österreichische SPÖ-ÖVP Bundesregierung eine Frauenquote
für die Aufsichtsräte der Staatsbetriebe. Bis zum
Jahr 2013 solle eine Frauenquote von 25% und bis zum Jahr 2018 ein 35%
Frauenanteil erreicht werden. Wenn nicht, dann kommt ein Gesetz. Dh es
werden für Frauen Aufsichtsratsposten reserviert, selbst wenn Männer
besser geeignet sind. Übergangene besserqualifizierte Männer
haben die Möglichkeit wegen sexueller Diskriminierung zum Verfassungsgericht
zu gehen.
Kampf der Geschlechter:
Durch sexistische Quoten, wie es
Frauenquoten eben sind, werden die Konflikte zwischen den Geschlechtern
steigen und nicht sinken. Das zeigt auch die Gründung der Männerpartei
in Österreich im Jahr 2008.
Geschlechtsumwandlungen:
Laut einem Höchstgerichtsurteilen (VwGH 2009, VfGH Jan. 2010)
muß für eine Geschlechtsumwandlung
keine Umoperation mehr durchgeführt werden. Es hängt
davon ab, wie sich ein Mensch fühlt, also als Mann oder als Frau.
Wenn jetzt ein Mann - der sich als Frau fühlt - kandidiert, fällt
er/sie dann unter die Frauenquote oder nicht? Kann ein solcher geschlechtsumgewandelter
"weiblicher Mann" fünf Jahre früher
in Pension gehen, als ein "echter Mann"?
Geschlechterquoten führen sich ad absurdum:
Wenn es brennt oder wenn eine Frau überfallen wird, dann hofft
sie auf rasche männliche Hilfe. Warum? Weil selbst Frauen Männern
eine bessere Rettungsperformance zutrauen.
Andererseits haben Männerquoten in der
Karenzzeit den bedeutenden Nachteil, dass Männer ihre Kinder
nicht säugen können, sondern ihnen nur Kuhmilch im Flascherl
verabreichen können. Die Muttermilch ist aber nicht durch Kuhmilch
ersetzbar. Auf das haben die Feministinnen leider vergessen.
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Weitere Seiten im Internet:
* Was ein Männerarzt über die Frauenquote denkt => Klick
* Frauenquote
statt Einschaltquote beim ORF auf Wien-konkret, dem Stadtmagazin
für Wien
* http://www.freimann.at/
Verein für Gleichberechtigung der Geschlechter und Mitbestimmung in
der Arbeitswelt
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Postings:
Ergebnisloses ORF-"Bürgerforum"
Der ORF sendete am 2. März ein "Bürgerforum" zu den Streitthemen
Frauenquoten (wird gerade hochgespielt, offenbar um von wahren Problemen
abzulenken), Aufgabenverteilung bei Hausarbeiten und Obsorge, mit Wirtschafts-
und Familienminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) und Frauenbevorzugungsministerin
Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ). Durch die Begrenzung der Redezeit auf
etwa eine Minute gab es zwar viele, aber wenig tiefschürfende Wortmeldungen.
Die eingespielten Interviews (Straßenbefragungen) und Ergebnisse
von Meinungsumfragen zeigten deutlich, daß die Bevölkerung bei
Frauenquoten und Hausarbeit wenig Handlungsbedarf verspürt. Vertreter
des profeministischen Wiener Vereins Männerberatung gefielen sich
darin, im feministischen Fahrwasser mitzuschwimmen und werden dafür
wohl weiterhin und vermehrt öffentliche Aufträge erhalten. Die
Buchautoren Edi und Patrick Keck forderten die Pro-Frauenquoten-Parteien
auf, zunächst mal ihre internen Quotenbeschlüsse umzusetzen,
wenn ihnen das Thema am Herzen liegt. Hoffentlich werden dann bessere Frauen
gefunden als die steirische EU-Abgeordnete Helga Ranner (ÖVP), die
weniger mit ihrer Politik als mit ihrer wirtschaftlichen Millionenpleite
von sich reden macht.
LG V. 3.3.2011
Nötiger wäre eine "Querdenkerquote"
Wenn ich mir die Pro-Quote-Meldungen wie in der Aussendung unten anschaue
(auch in einem Kommentar im neuen März-TREND, obwohl dort gleichzeitig
steht, daß viele Pro-Argumente haltlos sind), so zeigt sich m.E.
wieder einmal, daß die Machthaber nirgends Strukturen im Wirtschaftssystem
ändern und mit der Quotenbefürwortung davon ablenken wollen (Hoffnungen
erwecken, die sich nicht erfüllen werden). Allerdings auf Kosten der
Nachwuchskräfte, die trotz besserer Qualifizierung der Quote zum Opfer
fallen. Viel nötiger wäre eine "Querdenkerquote" und Ermutigung,
seine Meinung sagen zu dürfen, ohne berufliche Nachteile befürchten
zu müssen...
Viktor Pölzl
28. Februar 2011
Verein für Gleichberechtigung
der Geschlechter und Mitbestimmung in der Arbeitswelt
@ Sabine und die ÖAAB-Quoten
Das sehe ich auch so. Wobei von einer ÖAAB-Quote und Wirtschaftsbundquote
habe ich noch gar nichts gehört.
Bin schon gespannt, was der Wirtschaftsminister zur Türkenquote
sagt. Immerhin leben - ich glaube - 10% Türken in Wien. D.h. es müßte
auch konsequenter Weise überall eine Türkenquote geben, in den
Aufsichtsräten, im Parlament, bei den Richtern & Lehrern ...
Wie es mit der Leistungsfähigkeit Österreichs ausschaut,
das zeigt ja der Staatsschuldenstand deutlich auf. In ein paar Jahren kauft
China die westliche Welt auf. D.h. das kommunistische China kauft mit
seinen Staatsüberschüssen das kapitalistische System auf.
China macht bei den USA und Griechenland schon den Anfang :-)))
Glaube nicht, dass Quoten Österreich erfolgreicher machen. Zielführender
wäre wohl die Jobvergabe
an den besten Bewerber.
R. M 21. Februar 2011
Und denken Sie einmal an die vielen Quoten innerhalb der Parteien:
Die ÖAAB-Quote, die Bundesländer-Quote, die Wirtschaftsbund-Quote
und die Familien-Quote (Pröll)…. Da geht’s auch nicht um Leistung…
Ja, die Behinderten-Quote und ihre Nicht-einhaltung von Vater Staat
ist ein Witz!
Sabine
20. Februar 2011
Pareteienquote - Frauenquote - Behindertenquote:
* Die Parteibuchquote ist sicherlich viel schlimmer, als die Frauenquote.
* Bei der Behindertenquote hält sich nicht einmal der Staat an
das Gesetz
* Glaube nicht, dass man mit Quoten die Wirtschaft leistungsfähiger
macht
* Eine Wirtschaft soll nicht sozial sein, sondern leistungsgerecht.
Für´s Soziale haben wir eh den Staat.
R. M
19. Februar 2011
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Pressemeldungen:
28.2.2011 Feminismus in der österreichischen Familienpolitik?
Wie kann eine Gleichbehandlungs-Ministerin sich gegen Reformen zur
gemeinsamen Obsorge stellen? Indem sie eigentlich Frauenministerin ist
In der Familienpolitik sind die höchsten Positionen sicher
von Männern besetzt - oder?
1. Die Familiensprecher der Parlamentsparteien sind zu
100% Frauen.
2. Im Familienausschuss des Nationalrats sind bei 26 Mitgliedern
20 Frauen, das entspricht mehr als 75%. Die Obfrau des Familienausschusses
und ihre 3 StellvertreterInnen sind Frauen.
3. Über die dringend notwendige Familienrechtsreform
verhandeln auf Koalitionsebene die Justizministerin und die Frauenministerin.
Der eigentlich zuständige Familienminister meldet sich nur dann kurz
zu Wort, wenn seine Familien-Staatssekretärin gerade wechselt.
Bei den zuständigen Behörden verhält
es sich ähnlich:
4. "Der Anteil an Frauen im akademischen Dienst der Justiz
stieg in den letzten Jahren kontinuierlich auf mehr als 40 Prozent. Im
Bereich des richterlichen Nachwuchses beträgt dieser weit mehr als
60 Prozent", so das Justizministerium. (www.justiz.gv.at / Das Ministerium
/ Frauenförderung) Die Vorsitzende der Fachgruppe Außerstreit-
und Familienrecht in der Richtervereinigung (das ist die bei weitem größte
Fachgruppe) ist eine Frau.
5. Eines der bestgehütetsten Geheimnisse der Republik
ist der Anteil von Frauen an den Sozialarbeitern der österreichischen
Jugendwohlfahrt. Ihr Anteil dürfte etwa gleich sein wie bei den Mitarbeitern
der Kinder- und Jugendanwaltschaften. Dort sind 7 von 10 Kinder- und Jugendanwälten
Frauen. Insgesamt sind 35 von 42 veröffentlichten Mitarbeitern Frauen
(www.kija.at, ohne Administration). Dies entspricht mehr als 80% und somit
den Erfahrungsberichten unserer Mitglieder im Zusammenhang mit der Jugendwohlfahrt.
6. Selbst bei der Polizei sollen weibliche Beamte eher
dort eingesetzt werden sollen, wo es um "Kinder oder misshandelte Frauen"
geht (männliche Polizisten aber dort, wo es "sehr gewalttätig"
zugeht), so die Innenministerin. (Der Standard vom 12./13. Februar 2011)
Die von der Justizministerin Mag. Claudia Bandion-Ortner
vorgeschlagene, dringend notwendige Familienrechtsreform ist ein wichtiger
Schritt, um familiäre Beziehungen nach einer Trennung zu schützen
und zu erhalten. Sie korrigiert die falschen Anreize, die derzeit Scheidungen
und Trennungen begünstigen. Der Feminismus, der in den erregten Äußerungen
der letzten Tage ans Licht gekommen ist, beschäftigt sich mit Begriffen
wie "Recht auf Familienleben" oder "Gleichberechtigung" lieber nicht.
Rückfragehinweis: Väter
ohne Rechte, Mag. Guido Löhlein, Tel. 0664 80271619
OTS0134 2011-02-28/11:57
28. Februar 2011: ÖVP Mikl-Leitner fordert Frauen-Quote auf
Zeit in staatsnahen Unternehmen
"Ich bin fest davon überzeugt, dass sich ohne Frauenquote nichts
ändern wird. Aus diesem Grund fordere ich eine 30 prozentige Frauenquote
für staatsnahe Unternehmen und zwar so rasch wie möglich", erklärt
die für Frauenfragen zuständige Landesrätin Mag. Johanna
Mikl-Leitner.
"Ich war nie eine Befürworterin der Quote, aber die
Erfahrung hat mich klüger gemacht." Warum, erklärt Mikl-Leitner
so: "Für Frauen kommen die spürbaren Nachteile erst beim Aufstieg
auf die Karriereleiter. Das untere Drittel ist auch noch ohne gröbere
Schwierigkeiten zu bestehen, aber ab der Hälfte hat man auf der Karriereleiter
das Gefühl, als würden die Abstände zwischen den Sprossen
immer größer werden - doppelt so groß, wie bei den männlichen
Kollegen."
Leider hat sich in den letzten 100 Jahren eindeutig gezeigt,
dass sich nichts von selbst reguliert, wenn es keine verbindlichen Regelungen
gibt. "Und das ist der Grund dafür, dass ich für die Quote auf
Zeit bzw. für eine Selbstverpflichtung mit klaren Regeln eintrete.
Mit Quote auf Zeit meine ich: So lange, bis die verpflichtende Quote nicht
mehr notwendig ist und bis niemand mehr über Quoten diskutieren muss,
weil sie selbstverständlich geworden sind. Es darf keine Schande mehr
sein, "Quotenfrau" zu sein. Einen Beweis dafür, dass wir ein Regulativ
brauchen, haben uns andere Länder geliefert: Norwegen, Spanien und
Frankreich haben bereits reagiert - Deutschland wird folgen, wenn es nach
der zuständigen Ministerin geht", so Mikl-Leitner. Nicht umsonst wurde
Österreich auch schon von der EU gerügt, dass die Einkommensschere
zwischen Männern und Frauen am dritthöchsten von der ganzen EU
ist. Sie beträgt bei uns 25 Prozent, der EU-Durchschnitt liegt bei
18 Prozent. "Durch die Einführung einer Quote würde sich auch
hier einiges ändern", ist Mikl-Leitner überzeugt.
"Dass es ohne diese Quote nicht geht, haben die letzten
100 Jahre bewiesen: Wir kämpfen mittlerweile 100 Jahre für
die Gleichstellung von Männern und Frauen und es ist uns in diesen
100 Jahren ohne Quote nicht gelungen, dieses Ziel auch nur ansatzweise
zu erreichen. Ich möchte nicht haben, dass es noch einmal 100
Jahre dauert, bis wir vielleicht eine Gleichstellung haben. Gerade jetzt
anlässlich des 100 jährigen Jubiläums des Internationalen
Tages der Frauen, wäre es ein wichtiges Zeichen, eine Quotenregelung
durchzusetzen. Es ist dies kein Geschenk, sondern wir Frauen haben es uns
verdient und erkämpft", betont die Landesrätin und führt
weiter aus: "Bei einer Aufteilung 30:70 hätten die Männer noch
immer die 'absolute Mehrheit" und bräuchten sich deswegen nicht zu
fürchten."
Rückfragehinweis: Volkspartei Niederösterreich Öffentlichkeitsarbeit
OTS0058 2011-02-28/09:51
Anm. Red: Was lernen wir daraus:
1) Die ehemalige Wirtschaftspartei ÖVP hängt
immer mehr kommunistischen Gleichmacherei-Ideologie an. Selbst wenn
Frauen nicht das gleiche Leisten sollen sie durch Zwangsqutoten gezwungen
werden, Frauen das gleiche zu bezahlen. Bezeichnender Weise wird in der
Frauenquotendiskussion
kaum oder gar nicht über Leistung gesprochen (So auch nicht von
der ÖVP). Das ist nämlich der Haken an der ganzen Sache !
2) Wenn die ÖVP nun für Geschlechterquoten
ist, wann wird die ÖVP dann Rassenquoten und ethnische
Quoten fordern? (Kleiner Tipp für die ÖVP: Laut Gleichbehandlungsgesetz
sind Benachteiligungen aufgrund von Geschlecht, Rasse und ethnischer Zugehörigkeit
aus gutem Grund verboten. Somit sind Quoten - die ja zu einer Diskriminierung
der übergangenen leistungsstarken Personen führt - rechtswidrig.)
3) Die ÖVP marschiert nun dem Weg von
KPÖ, SPÖ, Grünen nach. Wahrscheinlich werden sich männliche
Wähler in Zukunft bei FPÖ, BZÖ und der Männerpartei
einfinden und diese Parteien Wählen. Somit werden Frauenquoten den
Geschlechterkampf erst so richtig anstachlen. Wahrscheinlich wollen das
viele Politiker ohnedies. Für die Gesellschaft verheißt das
aber nichts Gutes.
19.2.2011: Wirtschaftsminister Mitterlehner (ÖVP): "Frauenquote
für Aufsichtsräte in Staatsbetrieben"
In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins
"profil" verkündet Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner einen
Sinneswandel in der Quotendebatte. Bisher hatte die ÖVP Frauenquoten
für die Wirtschaft abgelehnt. Mitterlehner will nun "in einem Art
Feldversuch in staatlichen Betrieben austesten, wie sich die Frauenquote
auswirkt". Konkret soll in den Betrieben, bei denen der Staat (Mit-)Eigentümer
ist, eine Frauenquote für Aufsichtsräte gelten: im ersten Schritt
25, dann 30 Prozent. Mitterlehner begründet seinen Meinungswandel
damit, dass "man mit reiner Freiwilligkeit nichts bewirkt". Für diese
Frauenquote in Staatsbetrieben brauche man kein Gesetz, es genüge
ein Ministerratsbeschluss. Für private Unternehmen hingegen soll die
freiwillige Selbstverpflichtung um eine Stufe verschärft werden, erklärt
der Wirtschaftsminister im "profil"-Interview.
Rückfragehinweis: "profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534
70 DW 3501 und 3502
OTS0007 2011-02-19/08:00
Anm. Red: Damit tritt nun auch erstmals
die ÖVP für eine Männerdiskriminierung
durch Frauenquoten ein. Diese entsteht daraus, dass ein besser qualifizierter
Mann keine Chance hat einen Posten zu bekommen, der für eine Quotenfrau
reserviert ist. Damit will die ÖVP vermutlich die Männer frustrieren
und zu weniger Arbeiten verleiten. Der Job von Wirtschaftsminister Mitterlehner
wäre es aber, die Arbeiter und Angestellten zu mehr Leistung und Wertschöpfung
zu motivieren und nicht zu weniger Leistung!
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